Paris-Phänomenologie I: Die ersten Eindrücke
In den Métro-Stationen riecht es nach muffiger Métro-Luft und den Croissants, die aus den kleinen, der Bäckerei von Allwörden nachempfundenen Koben dem vorbeihetzenden Nahverkehrsvolk angeboten werden.
Mein kleiner Kopf ist anscheinend viel zu klein, um sich nicht darüber zu wundern, dass sich die Stadt nicht auf der Stelle in unverwechselbarem Flair präsentiert, sondern einfach als normale Großstadt: Man sieht Kids mit Chucks und anderen ziemlich uniformen Kleidungsstücken, die wie bei uns als Insignien von Individualität fungieren*, Prolls, Alexander-Klaws-Verschnitte und langweilige Paare; auch ein paar schöne Franzosen freilich. An den Wänden werben Plakate für Compaq und Disneyworld Ressort Paris: Globalisierung, du Sau, ich fühle mich von dir um mein Akkordeon-Gefiedel betrogen!
*erstaunlich häufig gesichtet: Bundeswehr-Parkas, inklusive Schwarz-Rot-Gold-Aufnäher am Oberarm!
jeudi, octobre 19, 2006
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