samedi, octobre 28, 2006

Meine Auberge Espagnol (II):

Der 2. Oktober 2006 – ein aufregender Tag. Ich habe zunächst mal meine erste Veranstaltung der Études Germaniques an der Sorbonne: „Le Loup Garou – Du Mythe Au Fantasme“ bei M. Le Professeur Lecouteux. Alles auf Französisch, und ich verstehe nix! Aber trotzdem ein Spaß: gutes Thema, sehr netter Herr und natürlich das nicht zu toppende Gefühl, seine Initiation an der ehrwürdigen Sorbonne bekommen zu haben. Ja, ich kann nur sagen: Auch ich bin jetzt ein Teil ihrer Geschichte!

Das Institut für Etudes Germaniques hat im übrigen große Ähnlichkeit mit unserem für NdL/Medien in der Leibnizstraße. Liegt sogar ebenfalls im dritten Stock. Hatte ich mir irgendwie anders, irgendwie alles größer und traditionsgeschwängerter vorgestellt. Statt dessen Zigarettenpausenflair auf den Gängen. Aber gut, man will ja auch nicht rein nach dem Äußeren urteilen.
Hab da mal einen kleinen Film vorbereitet: Beginnt im Institut für Etudes Germaniques im 3. Stock, am Aushang für die Licence-3-Studenten, und endet nach einem Weg bergab durchs Treppenhaus, ich find das irgendwie gut, an einem Georges-Brassens-Poster.




Danach zum spanischen Wohnheim, mal gucken, was da so geht. Vielleicht ist die Stimmung ja inzwischen gegen mich gekippt.

Ich checke ein: alles OK. Verdächtig ruhig. Ich halte einen Schlüssel in der Hand; Fahrstuhl in den vierten Stock, Schlüssel in der Zimmertür ausprobieren: passt! Also wenns jetzt noch ne Falle ist, n Test vielleicht, also vielleicht steht da n Spanier irgendwo und notiert alles ganz genau. Also dann ist das nich witzig.

Egal. Das Bewusstsein steigt in mir auf, jetzt offizieller Bewohner des Colegio de Espana zu sein! Der Horror der Wohnungssuche – endgültig vorbei! Mein erster Reflex: Nach unten zur Rezeption, WIFI-Code holen. Ich muss jetzt erstmal ins Netz – Mails checken, deutsche Seiten ansehen, irgendwas, das ich kenne. Und schlafen. Das Bett quietscht, als ich mich darauf niederlasse – also doch ein Haken!

Mist!

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