lundi, avril 30, 2007

It's the Hulk, if it's the Hulk: In der Métro kann einem schon mal der Kragen platzen.

dimanche, avril 29, 2007

Die wahrscheinlich hässlichste Stimme der Welt (aka Denk nicht du bist im Recall aka Meine Abenteuer in Kiel Teil 2):

Ja da hören doch die Blumen auf zu blühen! Und vor allem: sensationell artikuliert, wie direkt aus der Sprechblase! Das sind die Schafe, die direkt gegenüber meiner Schwester wohnen. Eigentlich sonst aber ganz cool. Und eigentlich auch gar kein richtiges Abenteuer, was ich da erlebt habe. Das, muss ich gestehen, zu allem Überfluss auch gar nicht in Kiel spielte, sondern ungefähr zwanzig Kilometer unterhalb. Aber im großen Maßstab, also gemessen am Ganzen, besonders eingedenk der Größe des Universums und Stuff, is das natürlich nix un eben auch mal egal. Wa?

samedi, avril 28, 2007

Juho! Erfahrungsbericht (also der ausführliche, bis zum 1. Mai einzuschickende) ist beinahe fertig, mir fehlt nur noch ein annehmbar exzentrischer Schluss, der das insgesamt höhepunktarme Gerede von mal was Neues Erleben, anderen Kulturen usw. noch etwas ausbalanciert!

Und für morgen haben Amelie und ich einen ersten Wegpunkt unserer Hausarbeits-Vorhaben übers Knie gebrochen: Einleitung und Gliederung müssen stehen und dem jeweils anderen flüssig und selbstsicher präsentiert werden können. Erscheint mir zwar jetzt schon alles etwas knapp, hat aber das Gute, dass ich dann also spätestens bis morgen kurz vor Verlassen des Hauses auch wissen muss, worüber ich überhaupt genau schreibe. Und darauf freu ich mich jetzt schon!

PS: Is bei euch auch eigentlich so gutes Wetter wie bei uns (Sonne knattert echt ganz schön militant runter vom Himmelszelt)?

mardi, avril 24, 2007

Möhrchen to the Schweinchen (Meine Abenteuer in Kiel, Teil 1)

Hart aber herzlich: Ich beweise Tierliebe beim Servieren einer Möhrchenmahlzeit an Saras Meerschweinchen Maja (rechts) und Louise (links). Sind die nicht niedlich?

The Mack Is Back (In Paris)

Kaum endete die 8. Episode der 19. CD meines Harry-Potter-Hörspiels, schon hielt der in dezentem multivitamin-gelb und grün gehaltene Flughafenbus "Kielius" an Terminal Eins des Hamburger Flughafens.

Kaum stiess die Maschine zackig in die Wolken, schon warf sie sich wieder energisch in Richtung Boden, um irgendwo in der Nähe der Stadt mit dem vermutlich größten Sendemast der Welt den Boden abzuchecken.

Lars ist wieder da. Der Mack ist back! This is no trick!!

vendredi, avril 13, 2007

Neues von der anderen Seite

Gestern der Donnerstag: Semesterbeginn in Kiel! Die Sonne brennt! Lauter junge Leute, verständnisvoll ruht mein väterlicher Blick auf ihnen! Die Seminarräume - größentechnisch noch an die Abiturientenquote von 1985 angelehnt - laufen über. Und ich mittendrin (bzw. genaugenommen vorerst erstmal nur dabei), mit glänzenden Augen, wie ein neugeborener Erstsemester (ach, wär ich nur noch mal neu, wie viel würde ich anders machen, also: ausser meine Brillen weiterhin bei Fielmann kaufen). Vorbei an Jungspunden mit "St. Pauli"*-Shirt und diesem irgendwie Andersdenkenheit**, Unverbrauchtheit ausstrahlenden Blick, der sagt: Das Leben, zu kurz für so durchschnittliche Meinungen wie eure alle! Mann, ich freu mich so auf das Wulff***-Seminar, das Nadine, Amelie und ich ja nächste Woche besuchen wollen, um uns ein Referatsthema für den Juli zu holen!

Doch zunächst noch bin ich ganz ERASMUS und reiche zufriedenstellend von der Pflicht eingenommen die Kieler Learning Agreements fürs zweite Semester im Sekretariat der Germanistik ein. Dort muss ich noch die verrückte Frau Probst abwimmeln, die mir einen Schein für einen DaF-Kurs**** aus dem letzten Semester andrehen will. Ich sagte ihr zu, dass ich meinen Schein auf jeden Fall in den nächsten Tagen abholen werden. Eine zwar nicht ganz nette Notlüge, aber wer Frau Probst kennt, weiss, dass es nicht angeraten ist, sie über einen eigenen aktuellen Auslandsaufenthalt in Kenntnis zu setzen, jedenfalls wenn man noch was machen will am Vormittag.

Hier noch schnell eine Lanze für Frau Probst: Mit etwas Distanz ist sie ja eigentlich sonst total nett!

Und auch Kafka geht weiter. Ich sitze schon den ganzen Tag in der UB immer. Da wächst was Großes heran. Oh, ja!
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* FC St.Pauli: Fußballklub für Fußballfans, die sich einen Dreck für Fußball interessieren.
** Absicht.
*** Hans Jürgen Wulff: deutscher Film- und Fernsehwissenschaftler, z.Zt. tätig u.a. an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
**** DaF = "Deutsch als Fremdsprache"; Zusatzzertifikat, in dem ich vor ca. anderthalb Jahren mal saß, nun mittlerweile aber eben ungefähr so lange nicht mehr.

mercredi, avril 11, 2007

- kein Betreff -

Hallo! Also, hat alles geklappt mit dem Zurückkehren nach Deutschland. Fliegen lief glatt usw., auch wenn die Landung wieda. Bin grad heute wieder eingetaucht in die Welt von "Kasseler Nackenbraten" und sog. "Brokkoli", da freu ich mich echt schon wieder vor auf die Cité-U-Mensa und "Couscous Royal", es ist ein ineinanderübergleiten. Und vielleicht, in den nächsten Tagen, wenn ich dann mein Semesterticket und den Studentenausweis hab (hatte doch wirklich vergessen, mich zurückzumelden, und nun kann ich den Uni-Internetraum nich nutzen, pfah!), dann kann ich ja auch mal Photos hoch.
Bis denn ma, teils in Paris, teils aber auch in Kiel! Und Björn, wa is n nun mit Israel? Aber wollt ja nicht drängen.

mercredi, avril 04, 2007


Der mit dem roten "x" da, das bin ich (stark stilisiert). Ja genau, ab morgen steht in den Métros/RERs des Pariser Gebietes ein zusätzlicher Sitzplatz zur Verfügung! Fast drei Wochen lang!!! Denn Lars is bis zum 23. April nämlich erstmal auf Heimaturlaub in der auch als "Förde-Paris" bekannten norddeutschen Metropole und Landeshauptstadt Kiel. Versauert doch hier, ihr Verlierer!

PS:
1. "Le Blog" wird natürlich, d.h. nur im Prinzip, aber immerhin, in der Zwischenzeit durchaus fortgesetzt!
2. Jetzt muss ich aber auch. Flug geht morgen früh um neune, und ich stehe um fünfe auf. Gute Nacht!

lundi, avril 02, 2007

Hura - Hip Hop ist jetzt da. Und: Hip Hop is still good!! Hop-balooba, alta!

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PS:
1. Gefunden nicht irgendwo, das Ding, sondern direkt an den Champs Elysees!
2. Das ist nicht gut für den Reifen, wenn man den so am Kantstein quetscht - Danger of Reifenplatzer. Meinte zumindest mein Fahrlehrer immer.

dimanche, avril 01, 2007

Neue Meldung

Ähm, Paris kaputt. April, April! Was Besseres is mir jetz in der Minute, die ich noch vor dem Schlafengehen in einen Aprilscherz investieren wollte, nich eingefallen. Hats wenigstens wer geglaubt oder wars zu durchsichtig? Gute Nacht!

T wie Turm

Die Spuren, die Paris in mir hinterlässt, gewinnen allmählich an Kontur und Eigenart. Neuestes Beispiel: die zunehmende Vereiffelturmisierung meiner Handschrift. Vergleicht nur mal. Hier zur Demonstration das kleine "t". T wie Turm übrigens - da haben wirs schon wieder!

samedi, mars 31, 2007

Vom dem großen Mann oben habe ich die Ohrhörermarke und den Körperbau. Von dem unten die wilde, ungestüme Leidenschaft fürs Lesen.

vendredi, mars 30, 2007

Pissoucis

Also echt mal: Auch im nunmehr sechsten Monat meiner Anwesenheit hier* kann ich es immer noch nicht verstehen, dass die Franzosen zwar ganz konsequent und stoisch ausschliesslich im Stehen pinkeln (und das nicht nur an denen für den Standgebrauch vorgesehenen Urinalen), es aber nicht hinkriegen, darin auch mal langsam Skills zu entwickeln. Alten eh!
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* um die mich, das gebe ich immerhin zu, hier niemand gebeten hat

jeudi, mars 29, 2007

Return Of The Mack (Once Again)

In genau einer Woche bin ich übrigens um diese Zeit, wenn nix schiefläuft, grad wieder in Hamburg und Umgebung! Für satte, wenngleich andererseits auch wieder viel zu kurze zwanzig, oder sagen wir lieber: neunzehneinhalb Tage wird mein unbeschwertes Gemüt wieder den Sonnenschein in eure tristen maritimen Lebenseinöden bringen! Krass, was?!

Tja, so sieht das aus. Wobei, ich lave mon cerveau ja heutzutage bevorzugt avec l'internet (hab gar kein TV) und sonst höchstens mit meinem Mini-FM-Radio namens "Fureur" (der eingefleischte "le-blog"-Fan erinnert sich natürlich noch - ärztlicher Rat...). Bzw., ähm, sag mal Holger: Hattest du mir das gestern eigentlich noch zurückgegeben? Wenn du auch eins haben willst, dann keine Panik, ich kann dir bestimmt noch ganz billig eins besorgen!

mardi, mars 27, 2007

Für lau dank ERASMUS (bzw. Europa): Konzertabend in der Maroquinerie

Als wüchsen uns hier nicht sowieso schon die Trauben ziemlich lässig in den Mund hinein, gabs vorgestern Abend für uns ERASMUS-Studenten noch n Extra-Schmanki: Kombi-Event zum 50. Geb. des Römer Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft sowie dem 20. des Erasmus-Programms, ein Gratis-Konzertabend! Danke!

Die erste Band waren die "Elderberries", so ne Art französische Hellacopters-Kopie. Schaut mal, der Sänger ist ganz klein, wie ein Mini-Me von David Lee Roth! Sie rockten wirklich ganz ordentlich, aber an den Anblick konnte ich mich nur schwer gewöhnen. An diesem Abend verfestigte sich mein Eindruck, nach dem Franzosen allgemein große Probleme mit dem Meistern des Konzeptes "Bandoptik" haben.

Danach spielten die deutschen "Mardi Gras.bb", die vor ein paar Jahren unserlandes einen moderaten Bekanntheitsgrad besaßen (und, ich weiss es nicht genau, womöglich sogar jetzt noch besitzen). Auch wenn sie durchaus n bisschen was Helmut-Zerlett-Studiomuckermäßiges hatten, sie unterhielten fein und nicht ganz unsympathisch mit ihren ganzen Bläsern und so, sogar nen Plattenjockey hatten se. Höhepunkt waren die drei letzten Zugaben, für die sich die akustische Fraktion (also Blasmänner & Perkussionisten, s. Video) nach den eigentlichen Zugaben einfach zum Jammen ins Publikum begab, während der Rest schon mal die Bühne für die dritte Band leerräumte. Die wir uns dann aber nicht mehr reintaten. Ehrlich mal, s war ja inzwischen auch schon fast halb zehn!

Einziger Wermutstropfen des Abends: das Bier. Ich, von allen guten Geistern verlassen, genehmigte mir nämlich gleich zwei "Kro"* (pro Becher drei Euro!!). Und des war, vermutlich in Anlehnung an Général de Gaulle, ziemlich schal.

Und hier noch ausschnittsweise die Elderberries und Mardi Gras.bb, per Bild zu euch (entschuldigt den abrupten Übergang, also: im Video)!!!


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* "Kro": legeres Szenesprech für "Kronenbourg", ein elsässisches, nicht allzu starkes, nicht allzu gutes Bier.

lundi, mars 26, 2007

Show des Scheiterns (I)

Gescheitert hingegen sind vorerst folgende Vorhaben:
- "Substitute" sehen (wär in der Tat auch nur Ersatz fürs "Sommermärchen" gewesen, das immer noch aussteht)
- Filmkurse an der Nouvelle Sorbonne besuchen (kommt zweieinhalb Monate nach Kursbeginn wohl einfach nicht mehr so gut)
- die Sonne reinlassen nach wochenlanger Krankheit (Sonne is bereits schleichend von selbst zurückgekehrt)

Dauerbrenner und immer noch heiss aber: meine Hausarbeit! Welchen Themas auch immer: Die wird sicher!

Wo das Wünschen noch hilft

Das Wunder ist tatsächlich geschehen! Der Star-Wars-Simulator des Euro-Disneyland Resort Paris konnte seine intriganten Fuchteln nicht länger als zwei Wochen auf dir halten. Denn dummerweise gingst du verloren in einem Land, in dem das Wünschen noch was hilft. Kleines blaues Nokia-Handy, dessen Akku kaum noch länger als drei Tage hält: Willkommen zurück in meinem Leben!

"Gehen Sie mal ins Museum"

Ja, Pariser Arztbesuch nun hinter mir, das bedeutet höchste Zeit für blogmäßige Verwurstung, wa? Arztbesuch in Paris, kann ich da nur fazitieren - ja hallo!

Wie mir ja bereits vorher in einschlägig frankophober Revolverliteratur angedeutet wurde, betrete ich, nachdem dieses Betreten tags zuvor telefonisch in beiderseitigem Einverständnis abgeklärt worden war, tatsächlich eine völlig handelsübliche, zur Praxis bloß umfunktionierte Wohnung* und nicht eine dieser Katakomben mit allgegenwärtig weissem Halo**, so wie bei uns. Allerdings eine, die vollgeräumt ist mit einer Überspitzung dessen, was allgemein so als Ärzte-Kunstgeschmack bekannt ist und ambivalent diskutiert wird. In diesem Fall, weils n Pariser Arzt ist, sogar noch mit Extra-Goldkante.

Auch an Dr. Adler, Médécine Générale, ist keine Spur von weiss zu sehen - in recht casual französischer Herren-Frezeitkleidung empfängt er mich höchstpersönlich an der Tür, ebenso wie er mich bereits am Vortag beim telefonischen Erstkontakt dadurch verwirrte, dass er höchstselbst am Apparillo war. Eine Sprechstundenhilfe, normalerweise das erste und das siebte Siegel, die eigentliche Schutzschicht zwischen weisser Arzt- und schmutziggrauer Patientensphäre, zu häufig Symbol des gebrochenen Verhältnisses beider, fehlt hier. N bisschen wie Telefonieren mit Gott. Das Wartezimmer bietet Wohnzimmer-Atmosphäre: Kamin (allerdings geschlossen), keine billigen Frauenjournale, sondern jede Menge Kunstbildbände sowie eine schön dick mit Stuck glasierte Decke. Viel zum Gucken. Aber dann kommt endlich der Safran an den Kuchen!

Der Einstieg in die Sprechstunde ist einfach: Kinderkrankheiten aufzählen! Leichtigkeit! Ich war doch ein Sanostol-Kind, entgegne ich selbstbewusst und schaue ihm dabei in seine listig funkelnden Allgemeinmediziner-Augen. Das das zähe Ringen zwischen Arzt und Patient ist damit eröffnet. Die zweite Hürde: Was ich in Paris so triebe und wie es mir gefiele. Ohne zu Zögern schnüre ich ein von öliger Rhetorik zusammengehaltenes Paket Satzhülsen aus dem ERASMUS-Leitfaden zusammen, das von "Interkulturalität", "wertvollen Erfahrungen", nicht zuletzt aber auch dem "globalen Zusammenwachsen" gespickt ist, was ich postwendend mit sterilen Wendungen über die Schönheiten der Stadt Paris heimgezahlt bekomme. Ausserdem, so seine weitere medizinische Expertise, solle ich mir mal ein Radio kaufen, denn fremde Sprachen lürnen*** sich am besten, wenn man permanent in den Sprachflow reingetunkt ist. Bei der Erwähnung der aktuellen Krankheitssymptome schlägt dann meine große Stunde: Gänsehaut evozierend erzeuge ich mit meiner am Blog und von den vielen Fachgesprächen über z.B. Literatur geschliffenen Sprache eine eindringliche verbale Repräsentation meines Leidens. Eine kurze Untersuchung im Neonlicht des angeschlossenen Untersuchungsraums, und die Diagnose ist klar: krank! Ich bekomme ne Menge eines seltsamen weissen Pulvers verschrieben, so viel, dass ich mir über eine evtl. aufkommende Knappheit an weissem Pulver zunächst mal keine Sorgen zu machen brauche. Das reicht bestimmt für n Monat oder so. Ich solle es, so Dr. Adlers Rat, in St. Denis oder Clichy-sous-bois**** verkaufen und mir davon mal was Ordentliches zu essen leisten, dann würds auch schon wieder besser werden alles. Um einen Moment später auf eine Weise mit der flachen Hand auf seinen Schreibtisch zu schlagen, die unwiderstehlich signalisiert: Sprechstunde vorbei jetzt!

Achja, eines noch: Auf dem Weg zurück zur Tür fällt mir dann noch ein, dass eine wesentliche Sache noch nicht geklärt war. Ob es hier in Frankreich nicht üblich sei, gleich direkt beim Arztbesuch seinen Obolus zu zahlen, frage ich ihn, worauf er abwinkt und mir bloß erwidert: Ja, normalerweise zwar schon. Aber er hätte so den Eindruck gewonnen, ich wäre finanziell nun nicht allzusehr auf Rosen gebettet und so, und das wäre schon in Ordnung: "Gehen Sie stattdessen mal ins Museum!" Stunning! Und in Deutschland, mit Verlaub, irgendwie nur schwer vorstellbar. Vielleicht hol ich mir von den gesparten Kröten dann später noch n bisschen mehr von diesem weissen Pulver. Das ist aber auch wirklich zu weiss!

Noch am selben Abend befolge ich einen weiteren Rat und kaufe mir im Sonderangebot des Franprix für nur einen Euro nen Mini-FM-Radioempfänger mit dem wilden Namen "Fureur" (inklusive Batterien und Kopfhörern)!! Naja, und noch zwei Ein-Euro-DVDs: "Interceptor", ein vermutlich holzdoofer Actionthriller mit Jürgen Prochnow, und "Boucle d'Or", ne französische Trickfilminterpretation des Goldlöckchen-Themas. Zum Französisch gucken, Staunen und Lernen! Wenns halt rockt.

Demnächst dann mutmaßlich in diesem Blog: Französische Medikamente - wie sie helfen, wann sie schaden (und wem). Ein Bericht am eigenen Körper.

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* Liegt daran, dass das französische Gesundheitssystem - nach französischer Ansicht im übrigen "das beste der Welt" - es Medizinern erlaubt, sich völlig frei dort anzusiedeln, wo sie wollen. Was zur Folge hat, dass in Paris in Ärzten erstickt, während eher ländliche Regionen tendenziell unter Ärztemangel leiden.
** Doofes Wort, wollt ich aber einfach mal verwenden. Tut mir leid.
*** frei erfundene, stark gebeugte Konjunktiv-Form von "lernen".
**** Pariser Problem-Banlieues, s. z.B. hier oder hier. Wo vor 1,5 Jahren die Autos brannten!

jeudi, mars 22, 2007

(Immer noch krank in) Paris

Guter Songtitel eigentlich. Oder?

Aber eigentlich wollte ich erzählen, dass ich es nach nun schon beinahe oder gar mehr als vierwöchiger Gesundheitsflaute doch mal probieren will mit den Pariser Ärzten: Hab morgen um 13 Uhr einen Termin beim (deutschsprachigen, darunter gings einfach nicht!) "Dr. Pierre Adler" in der einigermassen nahen Avenue de Général Leclerc. Und wenn der so diagnostiziert wie er heisst, dann bin ich ja schon mal in guten Händen und mutmasslich in einer Welt, die nur Happy Ends kennt. Bin auch mal gespannt, wie teuer das wird* und ob und wie viel meine deutsche Versicherung da Bock hat sich dran zu beteiligen. Die Zuzahlungen sind jedenfalls angeblich deutlich höher als bei uns. Und ach ja: In Frankreich kassiert der Arzt angeblich direkt bei der Sprechstunde bar ein. Gut fürs Vertrauensverhältnis Arzt-Patient, nehm ich mal an. Meinen Fünfziger, den ich, das kann ich jetzt ja verraten, vorher an keinem geheimeren Ort als zwischen meinen MP3-DVDs versteckt hielt, hab ich jedenfalls schon mal eingesteckt.

A propos: Mein mexikanischer Nachbar, dem ich gestern abend noch von meinen Plänen erzählt hab, erzählte mir übrigens heute morgen unbeschwert, er hätte geträumt, ich müsste ins Krankenhaus. Na, das wolln wa doch mal sehn! Mehr dazu später an (in etwa) dieser Stelle (wohl n paar Zentimeter höher)!

Und dann klappts vielleicht auch bald wieder mit Sonne reinlassen (s. "Agenda")!

PS: "santé et bien-être" - neues Label!!!!
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* 25 EUR für den Allgemeinmediziner, hab ich mir sagen lassen.