Affichage des articles dont le libellé est Quoi neuf à Paris?. Afficher tous les articles
Affichage des articles dont le libellé est Quoi neuf à Paris?. Afficher tous les articles
mardi, juin 26, 2007
erste worte nach dem aufwachen
hallo, mir gehts gut, auch die nicht weniger als 19stündige hinfahrt nach kiel ist mittlerweile gut runtergegangen (was so n paar autobahnpolizisten, ein keilriemen plus mechaniker und ein paar staus nicht so alles anrichten können). seit heute morgen bin ich wieder in paris, sara is bei mir, und gemeinsam brettern wir die lohnendsten locations der französischen hauptstadt in einem erschreckend abgebrühten höchsttempo durch. mehr demnächst (vielleicht).
lundi, mai 07, 2007
A propos Könige: Die Wahl in Frankreich (oder auch: endlich ma politisches Tagesgeschehen in meinem Blog)

Nicht dass ihr das nicht schon wüsstet. Will mir bloß nicht den Ruf des politisch desinteressierten und unkritischen Gute-Laune-Bloggers einhandeln, der mit dem demokratischen Aktivierungspotential dieses 1a-Mediums einfach nicht umzugehen weiss. Und ausserdem sitze ich ja, zumindest theoretisch, derartig derbe am Puls der Geschehnisse, dass sicherlich zumindest ein kleiner Kommentar à la Parisien Allemand irgendwie erwartet wird.
Nun gut. Obwohl ich aufgrund meiner völligen Unkenntnis der politischen Verhältnisse und Traditionen Frankreichs lieber Abstand davon nehmen möchte, ein allzu starkes Urteil herauszuposaunen, denke ich, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich aus meiner Nahperspektive konstatiere: Die europäische (ganz besonders dabei natürlich die französische) Politik ist gestern abend mit der Wahl von Nicolas Sarkozy zum neuen Staatspräsidenten der Französischen Republik um eine recht bedeutsame Hackfresse reicher geworden. Dazu erstmal Félicitations, denn schließlich erhalten wir damit ein frisches, noch gänzlich unverbrauchtes Exemplar einer Figurenkategorie, die mir heutzutage für jede differenziertere Art kollektiver politischer Meinungsbildung unerlässlich zu sein scheint. In Hinblick auf die deutsche Perspektive möchte ich zudem noch anmerken: Sollte Frankreich mit der Wahl nun wirklich ein Stück weiter nach rechts gerückt sein, dann ist (nach optimistischer Logik) ja nun in der Mitte wieder n bisschen mehr Platz für uns. Ähm ja. Genau jetzt ist vielleicht die Grenze meines politischen Urteilsvermögens erreicht.
Ich möchte allerdings noch verkünden, dass ich, um gegen diesen neuerlichen Rückschlag im Projekt "ein schöneres neues Europa" ein kleines Zeichen zu setzen, mir heute spontan bei H&M zwei weitere Paare schöner neuer Socken gekauft habe (einmal braun mit blauen Sternen, einmal grün mit blauen Totenköpfen - s. auch Foto). Denn die Füße unseres Nachwuchses sollen dereinst in einer Welt ihre ersten Schritte gehen können, die so ist wie jene Socken, mit denen sie in ihren Kinderschuhen stecken: schön. Lars-Christian Austen aus Paris (hab heute schon zwei große Kaffee getrunken, daher).

War dieser Beitrag jetzt eigentlich lohnenswert?
PPS: Noch einmal a propos Könige: Hab jetzt den Zeit-Artikel wiedergefunden, den ich letztens im Flugzeug auf dem Weg in die Osterferien gelesen habe. Sehr einseitig, aber wahrscheinlich gerade deshalb auch interessant. Lisez!
dimanche, avril 01, 2007
Neue Meldung
Ähm, Paris kaputt. April, April! Was Besseres is mir jetz in der Minute, die ich noch vor dem Schlafengehen in einen Aprilscherz investieren wollte, nich eingefallen. Hats wenigstens wer geglaubt oder wars zu durchsichtig? Gute Nacht!
mardi, mars 27, 2007
Für lau dank ERASMUS (bzw. Europa): Konzertabend in der Maroquinerie
Als wüchsen uns hier nicht sowieso schon die Trauben ziemlich lässig in den Mund hinein, gabs vorgestern Abend für uns ERASMUS-Studenten noch n Extra-Schmanki: Kombi-Event zum 50. Geb. des Römer Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft sowie dem 20. des Erasmus-Programms, ein Gratis-Konzertabend! Danke!
Die erste Band waren die "Elderberries", so ne Art französische Hellacopters-Kopie. Schaut mal, der Sänger ist ganz klein, wie ein Mini-Me von David Lee Roth! Sie rockten wirklich ganz ordentlich, aber an den Anblick konnte ich mich nur schwer gewöhnen. An diesem Abend verfestigte sich mein Eindruck, nach dem Franzosen allgemein große Probleme mit dem Meistern des Konzeptes "Bandoptik" haben.
Danach spielten die deutschen "Mardi Gras.bb", die vor ein paar Jahren unserlandes einen moderaten Bekanntheitsgrad besaßen (und, ich weiss es nicht genau, womöglich sogar jetzt noch besitzen). Auch wenn sie durchaus n bisschen was Helmut-Zerlett-Studiomuckermäßiges hatten, sie unterhielten fein und nicht ganz unsympathisch mit ihren ganzen Bläsern und so, sogar nen Plattenjockey hatten se. Höhepunkt waren die drei letzten Zugaben, für die sich die akustische Fraktion (also Blasmänner & Perkussionisten, s. Video) nach den eigentlichen Zugaben einfach zum Jammen ins Publikum begab, während der Rest schon mal die Bühne für die dritte Band leerräumte. Die wir uns dann aber nicht mehr reintaten. Ehrlich mal, s war ja inzwischen auch schon fast halb zehn!
Einziger Wermutstropfen des Abends: das Bier. Ich, von allen guten Geistern verlassen, genehmigte mir nämlich gleich zwei "Kro"* (pro Becher drei Euro!!). Und des war, vermutlich in Anlehnung an Général de Gaulle, ziemlich schal.
Und hier noch ausschnittsweise die Elderberries und Mardi Gras.bb, per Bild zu euch (entschuldigt den abrupten Übergang, also: im Video)!!!
--
* "Kro": legeres Szenesprech für "Kronenbourg", ein elsässisches, nicht allzu starkes, nicht allzu gutes Bier.
Die erste Band waren die "Elderberries", so ne Art französische Hellacopters-Kopie. Schaut mal, der Sänger ist ganz klein, wie ein Mini-Me von David Lee Roth! Sie rockten wirklich ganz ordentlich, aber an den Anblick konnte ich mich nur schwer gewöhnen. An diesem Abend verfestigte sich mein Eindruck, nach dem Franzosen allgemein große Probleme mit dem Meistern des Konzeptes "Bandoptik" haben.
Danach spielten die deutschen "Mardi Gras.bb", die vor ein paar Jahren unserlandes einen moderaten Bekanntheitsgrad besaßen (und, ich weiss es nicht genau, womöglich sogar jetzt noch besitzen). Auch wenn sie durchaus n bisschen was Helmut-Zerlett-Studiomuckermäßiges hatten, sie unterhielten fein und nicht ganz unsympathisch mit ihren ganzen Bläsern und so, sogar nen Plattenjockey hatten se. Höhepunkt waren die drei letzten Zugaben, für die sich die akustische Fraktion (also Blasmänner & Perkussionisten, s. Video) nach den eigentlichen Zugaben einfach zum Jammen ins Publikum begab, während der Rest schon mal die Bühne für die dritte Band leerräumte. Die wir uns dann aber nicht mehr reintaten. Ehrlich mal, s war ja inzwischen auch schon fast halb zehn!
Einziger Wermutstropfen des Abends: das Bier. Ich, von allen guten Geistern verlassen, genehmigte mir nämlich gleich zwei "Kro"* (pro Becher drei Euro!!). Und des war, vermutlich in Anlehnung an Général de Gaulle, ziemlich schal.
Und hier noch ausschnittsweise die Elderberries und Mardi Gras.bb, per Bild zu euch (entschuldigt den abrupten Übergang, also: im Video)!!!
--
* "Kro": legeres Szenesprech für "Kronenbourg", ein elsässisches, nicht allzu starkes, nicht allzu gutes Bier.
jeudi, mars 22, 2007
(Immer noch krank in) Paris
Guter Songtitel eigentlich. Oder?
Aber eigentlich wollte ich erzählen, dass ich es nach nun schon beinahe oder gar mehr als vierwöchiger Gesundheitsflaute doch mal probieren will mit den Pariser Ärzten: Hab morgen um 13 Uhr einen Termin beim (deutschsprachigen, darunter gings einfach nicht!) "Dr. Pierre Adler" in der einigermassen nahen Avenue de Général Leclerc. Und wenn der so diagnostiziert wie er heisst, dann bin ich ja schon mal in guten Händen und mutmasslich in einer Welt, die nur Happy Ends kennt. Bin auch mal gespannt, wie teuer das wird* und ob und wie viel meine deutsche Versicherung da Bock hat sich dran zu beteiligen. Die Zuzahlungen sind jedenfalls angeblich deutlich höher als bei uns. Und ach ja: In Frankreich kassiert der Arzt angeblich direkt bei der Sprechstunde bar ein. Gut fürs Vertrauensverhältnis Arzt-Patient, nehm ich mal an. Meinen Fünfziger, den ich, das kann ich jetzt ja verraten, vorher an keinem geheimeren Ort als zwischen meinen MP3-DVDs versteckt hielt, hab ich jedenfalls schon mal eingesteckt.
A propos: Mein mexikanischer Nachbar, dem ich gestern abend noch von meinen Plänen erzählt hab, erzählte mir übrigens heute morgen unbeschwert, er hätte geträumt, ich müsste ins Krankenhaus. Na, das wolln wa doch mal sehn! Mehr dazu später an (in etwa) dieser Stelle (wohl n paar Zentimeter höher)!
Und dann klappts vielleicht auch bald wieder mit Sonne reinlassen (s. "Agenda")!
PS: "santé et bien-être" - neues Label!!!!
--
* 25 EUR für den Allgemeinmediziner, hab ich mir sagen lassen.
Aber eigentlich wollte ich erzählen, dass ich es nach nun schon beinahe oder gar mehr als vierwöchiger Gesundheitsflaute doch mal probieren will mit den Pariser Ärzten: Hab morgen um 13 Uhr einen Termin beim (deutschsprachigen, darunter gings einfach nicht!) "Dr. Pierre Adler" in der einigermassen nahen Avenue de Général Leclerc. Und wenn der so diagnostiziert wie er heisst, dann bin ich ja schon mal in guten Händen und mutmasslich in einer Welt, die nur Happy Ends kennt. Bin auch mal gespannt, wie teuer das wird* und ob und wie viel meine deutsche Versicherung da Bock hat sich dran zu beteiligen. Die Zuzahlungen sind jedenfalls angeblich deutlich höher als bei uns. Und ach ja: In Frankreich kassiert der Arzt angeblich direkt bei der Sprechstunde bar ein. Gut fürs Vertrauensverhältnis Arzt-Patient, nehm ich mal an. Meinen Fünfziger, den ich, das kann ich jetzt ja verraten, vorher an keinem geheimeren Ort als zwischen meinen MP3-DVDs versteckt hielt, hab ich jedenfalls schon mal eingesteckt.
A propos: Mein mexikanischer Nachbar, dem ich gestern abend noch von meinen Plänen erzählt hab, erzählte mir übrigens heute morgen unbeschwert, er hätte geträumt, ich müsste ins Krankenhaus. Na, das wolln wa doch mal sehn! Mehr dazu später an (in etwa) dieser Stelle (wohl n paar Zentimeter höher)!
Und dann klappts vielleicht auch bald wieder mit Sonne reinlassen (s. "Agenda")!
PS: "santé et bien-être" - neues Label!!!!
--
* 25 EUR für den Allgemeinmediziner, hab ich mir sagen lassen.
Labels:
misc,
Quoi neuf à Paris?,
santé et bien-être
samedi, mars 17, 2007
Frühling in der Stadt der Liebe
Aber eben noch nicht ganz. Schade, hatte sich die eine Taube doch extra richtig schick gemacht!
samedi, mars 03, 2007
Buch gekauft!
Prominente Unterstützung aus Amerika zur Konsolidierung meines Französisch eingeholt: Hab mir gestern im FNAC* "Anges et Démons" von Dan Brown gekauft und bin auch gleich mal gespannt, wie weit ich damit komme. Wurde dann doch nicht der anvisierte "Techno-Umwelt-Thriller" (O-Ton Agenda), aber Illuminaten sollte man ja auch nicht von der Bettkante stoßen. Und jemandem, der ein Buch mit Tom Hanks in der Hauptrolle geschrieben hat, auf jeden Fall Vertrauen schenken, oder nicht? Zumal, a propos Illuminaten: Wisst ihr, der wievielte gestern war? Hähäh ja, ne, da konnte ich ja nicht anders und musste einfach! Und dachte mir so: Techno hin, Umwelt her, Dan Brown egal - DAS ist es!
--
* Wieder eine dieser Abkürzungen: steht für "Fédération Nationale d'Achats pour Cadres". Das hiesse zwar, wenn ichs richtig übersetze, dass da nur Führungskräfte einkaufen dürfen, aber ich glaube, das kann man ruhig ignorieren. Was Franzosen eben nicht alles so reden. Ist jedenfalls nichts viel Anderes als der französische Mediamarkt, minus Haushaltswaren und Oliver Pocher, und plus Bücher.
--
* Wieder eine dieser Abkürzungen: steht für "Fédération Nationale d'Achats pour Cadres". Das hiesse zwar, wenn ichs richtig übersetze, dass da nur Führungskräfte einkaufen dürfen, aber ich glaube, das kann man ruhig ignorieren. Was Franzosen eben nicht alles so reden. Ist jedenfalls nichts viel Anderes als der französische Mediamarkt, minus Haushaltswaren und Oliver Pocher, und plus Bücher.
dimanche, février 25, 2007
Geburtstag gestern
Und hier das erste Bild meiner zünftigen Geburtstagsfeier gestern! Ich trag mal wieder meine geschmacklich umstrittene Zwei-Hemd-Kombi (doppelt Wärme -> noch krank!) und versuche ansonsten, noch einmal an mein längst überwunden geglaubtes Führerscheinbild 1997 anzuknüpfen.
Janusköpfiger Frühlingsbote
jeudi, février 15, 2007
Von nun an gehts bergab:
Bergfest mit Nadine & Amelie
Halbe Zeit Paris jetzt rum - das sind so Gefühle, wo man nur schwer beschreiben kann. Die zugehörige Feier am gestrigen Abend hingegen ist schnell und unkompliziert auf eine einfache Formel gebracht: Abwechselnd immer wieder die beiden größten Hits von "Toto" gehört, dann "Get rich or die trying" mit und ich glaub auch von 50 Cent gesehen.
"Toto", das ist, ich würd sagen, Heroic Keyboard Softrock von dicken gealterten Muckern, die ihren Stil allerdings selbst gerne als "Adult Oriented Rock" euphemisieren. "Toto" zeichnen verantwortlich für Welthits wie "Rosanna", "Hold The Line" und "Africa" (letztere beide auf unserer Tracklist!), nicht zuletzt aber auch "Stop Loving You". Ich möchte mich an dieser Stelle übrigens einmal explizit gegen die diskriminierende Defacto-Ausgrenzung des Soft Rock aus dem Kanon der zeitgenössischen Popkultur aussprechen, und mich, nun wo das erledigt ist, auch noch einmal an die Band selbst wenden: "Adult Oriented Rock", liebe "Toto" - ehrlich, das klingt doch wie ein anderes Wort für Porno-Mucke. Sprecht es doch aus wie es ist: Soft Rock. Das tut gut! Lord Voldemort. Ficken. So soll es sein! "Toto" spielen am 26. März 2007 übrigens im Pariser Zenith, und ich glaub, es gibt noch Karten.
"Get Rich Or Die Trying" danach war ein wichtiger Film, denn er zeigte uns, dass es im Leben in echt immer vor allem um eins gehen muss: Respekt. Das, muss ich nun zugeben, hat uns zuerst doch etwas auf dem falschen Fuß erwischt. Inzwischen können wir uns aber, und ich spreche da wohl für uns alle, einigermassen gut mit dieser Wahrheit arrangieren.
Am Ende bleibt also nur noch die Frage: Kann man ein Bergfest nicht auch schöner verbringen als mit Musik von "Toto" und einem 50-Cent-Film? Die Antwort lautet: Weissgott, ja! Aber: Wieso sollte man eigentlich?
Und hier ein weiterer wichtiger Film:
"Toto", das ist, ich würd sagen, Heroic Keyboard Softrock von dicken gealterten Muckern, die ihren Stil allerdings selbst gerne als "Adult Oriented Rock" euphemisieren. "Toto" zeichnen verantwortlich für Welthits wie "Rosanna", "Hold The Line" und "Africa" (letztere beide auf unserer Tracklist!), nicht zuletzt aber auch "Stop Loving You". Ich möchte mich an dieser Stelle übrigens einmal explizit gegen die diskriminierende Defacto-Ausgrenzung des Soft Rock aus dem Kanon der zeitgenössischen Popkultur aussprechen, und mich, nun wo das erledigt ist, auch noch einmal an die Band selbst wenden: "Adult Oriented Rock", liebe "Toto" - ehrlich, das klingt doch wie ein anderes Wort für Porno-Mucke. Sprecht es doch aus wie es ist: Soft Rock. Das tut gut! Lord Voldemort. Ficken. So soll es sein! "Toto" spielen am 26. März 2007 übrigens im Pariser Zenith, und ich glaub, es gibt noch Karten.
"Get Rich Or Die Trying" danach war ein wichtiger Film, denn er zeigte uns, dass es im Leben in echt immer vor allem um eins gehen muss: Respekt. Das, muss ich nun zugeben, hat uns zuerst doch etwas auf dem falschen Fuß erwischt. Inzwischen können wir uns aber, und ich spreche da wohl für uns alle, einigermassen gut mit dieser Wahrheit arrangieren.
Am Ende bleibt also nur noch die Frage: Kann man ein Bergfest nicht auch schöner verbringen als mit Musik von "Toto" und einem 50-Cent-Film? Die Antwort lautet: Weissgott, ja! Aber: Wieso sollte man eigentlich?
Und hier ein weiterer wichtiger Film:
mercredi, février 14, 2007
Bergfest!!
Viereinhalb Monate um! Genau die Hälfte! Und noch viereinhalb im Sinn! Von den fälligen Feiereien werd ich vermutlich morgen oder übermorgen Erfolgsmeldung geben können. Bis dahin nehme ich eure Gratulationen gerne entgegen. A propos: Ich hab ja auch bald Geburtstag!
dimanche, février 11, 2007
Lustiges Frankreich (3)
Chevallier und Laspalès: das gegenwärtig beliebteste Komikerduo Frankreichs! Weil sie wieder auf Tour sind, sieht man ihre neunmallustigen Gesichter zur Zeit ständig herausfordernd von den Wänden runterschauen. Um euch auch daran teilhaben zu lassen, hab ich bei youtube mal n Video rausgesucht. Fragt mich bitte nicht, was die sagen oder obs lustig ist, ich versteh kein Wort (ausser "racisme"). Ich genieße es aber schon, zwei Menschen, deren Sprache ich nicht verstehe, das international gültige Gestik-Mimik-Rundum-Grundpaket der Komik auspacken zu sehen, und ab und zu lacht das Publikum mal mehr, mal weniger hysterisch.
Und noch eine Zusatzinformation: Der linke, also, ich vermute nach meinen Beobachtungen mal: "schlauere" Part des Duos, Chevallier macht neben seiner komischen Tätigkeit auch in erotischen Fotografien.
Und noch eine Zusatzinformation: Der linke, also, ich vermute nach meinen Beobachtungen mal: "schlauere" Part des Duos, Chevallier macht neben seiner komischen Tätigkeit auch in erotischen Fotografien.
Zusammenfassung #4:
Und dann
Ich glaub, ich hör jetzt mal auf mit den Zusammenfassungen, will von nun an mehr nach vorne schauen. Nur so viel noch: Hab noch was mit Freunden unternommen. In der letzten Woche allerdings weniger in den Tag hinein als zuvor, sondern schon mit Stift und Terminplaner. A propos: Ich wil mir ja noch einen neuen kaufen. Am 7. dann Abflug: Auf dem Hamburger Flughafen fiels mir nach dem Quick-Checkin schwer, den Gepäckabgabeschalter zu finden, weil da so sehr keine Spur von Schlange war. Nadine, die den selben Flug zurück nach Paris nahm, half mir da etwas, was nicht bedeuten soll, dass ichs mit etwas mehr Zeit nicht auch selbst gefunden hätte. Wir waren eine Stunde zu früh im Boarding-Bereich. Der Flug startete rechtzeitig und verlief reibungslos. Nur das Flügelwackeln beim Landen können sich die Piloten einfach nicht abgewöhnen, ich werd noch verrückt! In Paris schien derweil die Zeit stehengeblieben zu sein - alle Weihnachtsdekoration hing noch. Erst im Laufe der Woche fing man an, sie hier und da abzunehmen, allerdings nicht ganz bei der Sache, erst gestern hab ich die weihnachtlich geschmückte Linie 3 in der Station Malesherbes gesichtet (Foto aus dem Archiv).

Und die Uni hier ist gar nicht so toll, zumindest in den Diszplinen, die ich bzw. die anderen Deutschen besuchen. Die Studenten sind bloß fleißiger. Ansonsten ists wie in der Schule, die Inhalte werden superflach und unkritisch präsentiert, meist sogar im wörtlich-schulischen Sinne diktiert, und zumindest die älteren Professoren geraten richtig ins Schwimmen, wenn jemand mal etwas kritischer nachhakt (hat einer der deutschen Austauschstudenten mal gemacht, war gut!). Ähnliches hört man auch von den Kunstgeschichtlern: Niveau flach, Dozenten schlecht vorbereitet, aber die Studenten lernen superviel. Bei uns in den Études Germaniques sind aber wenigstens alle supernett und unglaublich entgegenkommend: Da wir nicht aus dem hier praktizierten LMD-System (entsprechend dem Bachelor-Master-System) stammen, werden bezüglich der Leistungsnachweise sämtliche Freiheiten gewährt und dürfen Hausarbeiten schreiben wie wir sie für Kiel benötigen, ohne besondere Abgabefrist. Auch die Studenten sind supernett, auch wenn die Kontakte eher oberflächlich bleiben. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir einfach zu viele Deutsche sind (teilweise der halbe Kurs, ein Fünferkurs über Hölderlin sogar völlig) und man ja doch eher zu Grüppchenbildung neigt. Vielleicht ja aber auch an denen, man weiss es nicht. So, und diesen Absatz hier kann ich, glaub ich, ohne große Änderungen auch in meinen Erfahrungsbericht übernemen.

Und die Uni hier ist gar nicht so toll, zumindest in den Diszplinen, die ich bzw. die anderen Deutschen besuchen. Die Studenten sind bloß fleißiger. Ansonsten ists wie in der Schule, die Inhalte werden superflach und unkritisch präsentiert, meist sogar im wörtlich-schulischen Sinne diktiert, und zumindest die älteren Professoren geraten richtig ins Schwimmen, wenn jemand mal etwas kritischer nachhakt (hat einer der deutschen Austauschstudenten mal gemacht, war gut!). Ähnliches hört man auch von den Kunstgeschichtlern: Niveau flach, Dozenten schlecht vorbereitet, aber die Studenten lernen superviel. Bei uns in den Études Germaniques sind aber wenigstens alle supernett und unglaublich entgegenkommend: Da wir nicht aus dem hier praktizierten LMD-System (entsprechend dem Bachelor-Master-System) stammen, werden bezüglich der Leistungsnachweise sämtliche Freiheiten gewährt und dürfen Hausarbeiten schreiben wie wir sie für Kiel benötigen, ohne besondere Abgabefrist. Auch die Studenten sind supernett, auch wenn die Kontakte eher oberflächlich bleiben. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir einfach zu viele Deutsche sind (teilweise der halbe Kurs, ein Fünferkurs über Hölderlin sogar völlig) und man ja doch eher zu Grüppchenbildung neigt. Vielleicht ja aber auch an denen, man weiss es nicht. So, und diesen Absatz hier kann ich, glaub ich, ohne große Änderungen auch in meinen Erfahrungsbericht übernemen.
mercredi, février 07, 2007
Nachtrag Di Caprio
Ich glaub, ich weiss jetzt auch, woher ich meine krude Leonardo-di-Caprio-Behauptung hab: Es sind die Augen! Bin ja neulich nochmal an einem "Blood Diamond"-Plakat vorbeigerauscht (das ist leicht in Paris, denn die Stadt ist klein, und die Dinger hängen überall!). Der Leo hat nämlich auch solche Michael-Ballack-Schlitze. Und wenns da irgendwann mal Falten gibt, hauts ja gleich richtig rein. Hängelider!! Wollen wir wetten? Bis dahin trägts noch das Bubengesicht.
OK, Theorie Ende. War eh nicht so wichtig. Und auch gar keine richtige Theorie! Aber ist das nicht Tolle am Blog, dass man sich nicht nach so doofen journalistischen Dringlichkeits- und Kompositionsprinzipien halten muss, wa? Einfach irgendwo im Kopf ne Falltür öffnen, und raus fällt alles, was sich nicht halten kann, oder sich am Falschen festhält.
Was ist nochmal das Gegenteil von "Dichter"?
OK, Theorie Ende. War eh nicht so wichtig. Und auch gar keine richtige Theorie! Aber ist das nicht Tolle am Blog, dass man sich nicht nach so doofen journalistischen Dringlichkeits- und Kompositionsprinzipien halten muss, wa? Einfach irgendwo im Kopf ne Falltür öffnen, und raus fällt alles, was sich nicht halten kann, oder sich am Falschen festhält.
Was ist nochmal das Gegenteil von "Dichter"?
lundi, février 05, 2007
2x Großes Kino
War am selbigen Katakomben-Abend* dann übrigens noch mit den beiden Nadines im "Leben der Anderen" (resp. "La vie des autres", aber auf deutsch mit französischem Untertext) und fand den überraschenderweise doch echt ziemlich gut! Beste Wünsche für die Oscarverleihung auf jeden Fall! Irgendwie ein wenig doof, dass aus Deutschland immer nur** so komisch Nachdenkliches, entweder mit drittem Reich oder DDR Rumhantierendes nominiert wird, aber den Film hier fand ich dann doch prima! Wollte mir den im Nachhinein zwar anhand einiger vermeintlich kitschiger oder allzu mechanischer Szenen noch schlecht reden, aber das ist bloß zynisches Papperlapapp. Viel Glück, Florian Henckel von Donnersmarck***!
Und dann geht ich heut noch mit der Kieler Nadine I in ein großes Kino, das "Le Grand Rex". In den großen Saal, der rund 2500 Leute fasst, und in dem gerade "Blood Diamond" läuft. Wobei der Film superegal ist, wir wollten bloß mal in den großen Saal. A propos "Blood Diamond": Findet ihr nicht auch, dass Leonardo Di Caprio auf dem Plakat irgendwie aussieht wie ein junger Jack Nicholson? Hatte jedenfalls den sehr zwiespältigen Eindruck, dass Leo, so lang er noch einigermaßen jung ist, immer aussehen wird wie ein ewig junger Milchbart. Um dann irgendwann plötzlich so zu altern, dass er so aussehen wird wie einer, der (wenn auch vital) irgendwie schon immer das Alter in sich trug. Wenn ihr wisst, was ich meine. Ist aber auch egal. Vielleicht isses ja auch nur Quatsch. Ich freu mich jedenfalls auf den Film.
--
* Katakomben-Abend: 1. Februar.
** "immer nur": gefühlter Wert. Eigentlich weiss ich ausserdem nur noch von "Sophie Scholl".
*** Das muss man einfach mal ausschreiben, was für ein Name! Den stell ich mir jetzt ungefähr so vor wie Gert Fröbe in dem Film mit den fliegenden Kisten. Hoffentlich werd ich bloß nicht enttäuscht!
Und dann geht ich heut noch mit der Kieler Nadine I in ein großes Kino, das "Le Grand Rex". In den großen Saal, der rund 2500 Leute fasst, und in dem gerade "Blood Diamond" läuft. Wobei der Film superegal ist, wir wollten bloß mal in den großen Saal. A propos "Blood Diamond": Findet ihr nicht auch, dass Leonardo Di Caprio auf dem Plakat irgendwie aussieht wie ein junger Jack Nicholson? Hatte jedenfalls den sehr zwiespältigen Eindruck, dass Leo, so lang er noch einigermaßen jung ist, immer aussehen wird wie ein ewig junger Milchbart. Um dann irgendwann plötzlich so zu altern, dass er so aussehen wird wie einer, der (wenn auch vital) irgendwie schon immer das Alter in sich trug. Wenn ihr wisst, was ich meine. Ist aber auch egal. Vielleicht isses ja auch nur Quatsch. Ich freu mich jedenfalls auf den Film.
--
* Katakomben-Abend: 1. Februar.
** "immer nur": gefühlter Wert. Eigentlich weiss ich ausserdem nur noch von "Sophie Scholl".
*** Das muss man einfach mal ausschreiben, was für ein Name! Den stell ich mir jetzt ungefähr so vor wie Gert Fröbe in dem Film mit den fliegenden Kisten. Hoffentlich werd ich bloß nicht enttäuscht!
vendredi, février 02, 2007
Jung, smart, politisch engagiert
Nur um mal zu demonstrieren, was für ein gewichtiger Luxus-Place die Cité U so ist: Seit gestern läuft hier die von Jacques Chirac, Angela Merkel gehostete und auch von Bertrand Danoe (der Pariser Bürgermeister) gutgeheissene 3. Internationale Konferenz gegen die Todesstrafe. Auf einmal war alles voll mit Konferenzpersonal und allüberall Kamerateams. Ich kam gestern ganz normal und nichts Weiteres ahnend die Treppe runter*, da wurde grad der Chef des Hauses interviewt. Ob er für oder gegen die Todesstrafe war, konnte ich leider im Vorbeihören nicht aufschnappen. Kamerateams sieht man hier im übrigen sowieso öfters mal. Wenn auch leider nie meinetwegen.
Die zur Konferenz passende Website ist im übrigen www.abolition.fr, wo man auch ne Online-Petition mitunterschreiben kann. Ich habs bereits gemacht, was den angenehmen Nebeneffekt hatte, dass ich für gewisse Leute von nun an nur mehr noch als "Lars-Christian Austen (Paris)" bekannt bin. Ja, politisches Flaggezeigen tut eben bisweilen auch der Eitelkeit gut. Ob das als fragwürdige Motivation gesehen werden kann? Egal! Ich geh jedenfalls vielleicht morgen auch noch zum "Marche Citoyenne". Denn eventuell besteht da ja die Chance, dass mein smartes, aufgebrachtes Konterfei am nächsten Tag in einer der großen Pariser Zeitungen zu sehen sein wird.
.jpg)
--
* auf dem Weg in die berühmten Pariser Katakomben - ein Ausflug, über den hier ebenfalls noch zu sprechen sein wird
Die zur Konferenz passende Website ist im übrigen www.abolition.fr, wo man auch ne Online-Petition mitunterschreiben kann. Ich habs bereits gemacht, was den angenehmen Nebeneffekt hatte, dass ich für gewisse Leute von nun an nur mehr noch als "Lars-Christian Austen (Paris)" bekannt bin. Ja, politisches Flaggezeigen tut eben bisweilen auch der Eitelkeit gut. Ob das als fragwürdige Motivation gesehen werden kann? Egal! Ich geh jedenfalls vielleicht morgen auch noch zum "Marche Citoyenne". Denn eventuell besteht da ja die Chance, dass mein smartes, aufgebrachtes Konterfei am nächsten Tag in einer der großen Pariser Zeitungen zu sehen sein wird.
.jpg)
--
* auf dem Weg in die berühmten Pariser Katakomben - ein Ausflug, über den hier ebenfalls noch zu sprechen sein wird
Labels:
Fackdz,
politisches Engagement,
Quoi neuf à Paris?
lundi, janvier 22, 2007
++Eilmeldung++Eilmeldung++Eilmeldung++
Es scheint so, als würde auch die Stadt Paris jetzt mit dem Abnehmen der Weihnachtsdekoration beginnen. Vom Fortschreiten der Arbeiten konnte ich mich heute an einigen Orten persönlich überzeugen. Mit dem definitiven Abschluss der Aktion ist höchstwahrscheinlich innerhalb der nächsten Tage zu rechnen. Eigentlich ein wenig schade. Aber nun auch mal nötig.
mercredi, novembre 01, 2006
Ein Beepen, das süchtig macht:
Mein neuer "Passe NaviGO"
Es ist soweit: Ich darf meine Monatskarte, die „Carte Orange“, endlich auf meinem Pass NaviGO laden! Wurde aber auch Zeit!
Der Pass NaviGO ist hier in Paris (cool, ne, das ich das einfach so dahinsagen kann: „hier in Paris“?) sowas wie die neue Generation von Fahrkarten, die die Fuchteln ihres Einflusses, die sich bisher nur auf die „Abonnement Intégral“(Jahreskarten)- und „Carte Imagin'R“(Karten für Schüler und Studenten unter 26)-Besitzer senkten, nun auch auf die Wochen- und Monatskarten, die „Carte Orange“ ausdehnen will. Wird auf jeden Fall schon seit über einem Monat von den RATP (das sind die Nahverkehrsbetriebe hier) intensiv beworden, dass das sowas von „gagné“ ist usw.
Da ich mich weder mit Neuerungen allzu schwer tue noch besonders gut Nein sagen kann, hab ich mir natürlich gleich meinen persönlichen NaviGO bestellt – ganz toll, personalisiert mit Name, und sogar ein Foto ist mit drauf! Da meine herkömmliche „Carte Orange“ jedoch noch schon gekauft und in Benutzung war, lag der NaviGO noch einen halben Monat bei mir rum. Damit ist es jetzt vorbei!
Erklärung des Unterschieds: Die alte „Orange“ muss umständlich aus der Tasche gepfriemelt und durch einen Entwertungsschlitz geschickt werden, der sie auf der anderen Seite schlechtgelaunt wieder rausspuckt; verliert man sie, ist man der Trottel und muss sich eine neue kaufen; ausserdem steht man in den großen Stationen immer Schlange an den Drehkreuzen. Dagegen der NaviGO: Man zieht ihn einfach ganz smart über ein futuristisch designtes Scannerfeld, und wenn man grad mal in Kekslaune ist, kann man das sogar machen, ohne ihn aus dem Portemonnaie oder der Handtasche rauszunehmen. Bei Verlust macht man nie wieder folgendes Gesicht: :-(, sondern nur mehr jenes: :-), denn in dem Fall spielen sich alle Vorteile des virtuellen Trägermedientums des NaviGO aus: Den alten Pass lässt man sperren, so wie ne Kreditkarte, und kriegt nen neuen, auf dem die alte Monatskarte, weil auf dem persönlichen Konto gespeichert, natürlich wieder mit drauf ist. Ausserdem gibt es überall diese tollen „Reservé NaviGO“-Drehkreuze, durch die die Besitzer der analogen Karte, sie können sich anstrengen wie sie wollen, mangels Schlitz einfach nicht durchkommen: NaviGO, oder: Nahverkehr auf der Überholspur!
Das beste ist aber dieses satte Biepen, mit dem der Entwerter nach der NaviGO-Fütterung den Weg zu den Bahnsteigen freigibt; so schön, dass man am liebsten fast nochmal passieren will. Denn das macht einfach Freude!
Der Pass NaviGO ist hier in Paris (cool, ne, das ich das einfach so dahinsagen kann: „hier in Paris“?) sowas wie die neue Generation von Fahrkarten, die die Fuchteln ihres Einflusses, die sich bisher nur auf die „Abonnement Intégral“(Jahreskarten)- und „Carte Imagin'R“(Karten für Schüler und Studenten unter 26)-Besitzer senkten, nun auch auf die Wochen- und Monatskarten, die „Carte Orange“ ausdehnen will. Wird auf jeden Fall schon seit über einem Monat von den RATP (das sind die Nahverkehrsbetriebe hier) intensiv beworden, dass das sowas von „gagné“ ist usw.
Da ich mich weder mit Neuerungen allzu schwer tue noch besonders gut Nein sagen kann, hab ich mir natürlich gleich meinen persönlichen NaviGO bestellt – ganz toll, personalisiert mit Name, und sogar ein Foto ist mit drauf! Da meine herkömmliche „Carte Orange“ jedoch noch schon gekauft und in Benutzung war, lag der NaviGO noch einen halben Monat bei mir rum. Damit ist es jetzt vorbei!
Erklärung des Unterschieds: Die alte „Orange“ muss umständlich aus der Tasche gepfriemelt und durch einen Entwertungsschlitz geschickt werden, der sie auf der anderen Seite schlechtgelaunt wieder rausspuckt; verliert man sie, ist man der Trottel und muss sich eine neue kaufen; ausserdem steht man in den großen Stationen immer Schlange an den Drehkreuzen. Dagegen der NaviGO: Man zieht ihn einfach ganz smart über ein futuristisch designtes Scannerfeld, und wenn man grad mal in Kekslaune ist, kann man das sogar machen, ohne ihn aus dem Portemonnaie oder der Handtasche rauszunehmen. Bei Verlust macht man nie wieder folgendes Gesicht: :-(, sondern nur mehr jenes: :-), denn in dem Fall spielen sich alle Vorteile des virtuellen Trägermedientums des NaviGO aus: Den alten Pass lässt man sperren, so wie ne Kreditkarte, und kriegt nen neuen, auf dem die alte Monatskarte, weil auf dem persönlichen Konto gespeichert, natürlich wieder mit drauf ist. Ausserdem gibt es überall diese tollen „Reservé NaviGO“-Drehkreuze, durch die die Besitzer der analogen Karte, sie können sich anstrengen wie sie wollen, mangels Schlitz einfach nicht durchkommen: NaviGO, oder: Nahverkehr auf der Überholspur!
Das beste ist aber dieses satte Biepen, mit dem der Entwerter nach der NaviGO-Fütterung den Weg zu den Bahnsteigen freigibt; so schön, dass man am liebsten fast nochmal passieren will. Denn das macht einfach Freude!
samedi, octobre 28, 2006
Zeit, dass sich was zurückdreht: Winterzeit
Sehr gut, fast vergessen: Ein Zettel daheim im spanischen Fahrstuhl erinnert mich daran, den Wecker um eine Stunde zurückzustellen. Die Uhren stehen morgen auch in Paris auf Winter.
Das letzte Zeichen des multikulturellen Sommers kommt derweil vielleicht von Ferrero: Ein ganz stilecht mit Muselmanen-Bart und Kaftan vollausgestatteter Nordafrikaner kramt sich in der RER ein „Raffaello“ aus der Tasche. Damit der Sommer nie zu Ende geht. Von ihm hätte ich sie in dem Augenblick nun wirklich nicht erwartet, diese „german Kleinigkeit“. Wäre in Deutschland sicherlich mal ne Idee für einen Toleranz-Werbespot!
Sehr gut, fast vergessen: Ein Zettel daheim im spanischen Fahrstuhl erinnert mich daran, den Wecker um eine Stunde zurückzustellen. Die Uhren stehen morgen auch in Paris auf Winter.
Das letzte Zeichen des multikulturellen Sommers kommt derweil vielleicht von Ferrero: Ein ganz stilecht mit Muselmanen-Bart und Kaftan vollausgestatteter Nordafrikaner kramt sich in der RER ein „Raffaello“ aus der Tasche. Damit der Sommer nie zu Ende geht. Von ihm hätte ich sie in dem Augenblick nun wirklich nicht erwartet, diese „german Kleinigkeit“. Wäre in Deutschland sicherlich mal ne Idee für einen Toleranz-Werbespot!
Inscription à :
Articles (Atom)



