dimanche, février 11, 2007

Zusammenfassung #4:
Und dann

Ich glaub, ich hör jetzt mal auf mit den Zusammenfassungen, will von nun an mehr nach vorne schauen. Nur so viel noch: Hab noch was mit Freunden unternommen. In der letzten Woche allerdings weniger in den Tag hinein als zuvor, sondern schon mit Stift und Terminplaner. A propos: Ich wil mir ja noch einen neuen kaufen. Am 7. dann Abflug: Auf dem Hamburger Flughafen fiels mir nach dem Quick-Checkin schwer, den Gepäckabgabeschalter zu finden, weil da so sehr keine Spur von Schlange war. Nadine, die den selben Flug zurück nach Paris nahm, half mir da etwas, was nicht bedeuten soll, dass ichs mit etwas mehr Zeit nicht auch selbst gefunden hätte. Wir waren eine Stunde zu früh im Boarding-Bereich. Der Flug startete rechtzeitig und verlief reibungslos. Nur das Flügelwackeln beim Landen können sich die Piloten einfach nicht abgewöhnen, ich werd noch verrückt! In Paris schien derweil die Zeit stehengeblieben zu sein - alle Weihnachtsdekoration hing noch. Erst im Laufe der Woche fing man an, sie hier und da abzunehmen, allerdings nicht ganz bei der Sache, erst gestern hab ich die weihnachtlich geschmückte Linie 3 in der Station Malesherbes gesichtet (Foto aus dem Archiv).


Und die Uni hier ist gar nicht so toll, zumindest in den Diszplinen, die ich bzw. die anderen Deutschen besuchen. Die Studenten sind bloß fleißiger. Ansonsten ists wie in der Schule, die Inhalte werden superflach und unkritisch präsentiert, meist sogar im wörtlich-schulischen Sinne diktiert, und zumindest die älteren Professoren geraten richtig ins Schwimmen, wenn jemand mal etwas kritischer nachhakt (hat einer der deutschen Austauschstudenten mal gemacht, war gut!). Ähnliches hört man auch von den Kunstgeschichtlern: Niveau flach, Dozenten schlecht vorbereitet, aber die Studenten lernen superviel. Bei uns in den Études Germaniques sind aber wenigstens alle supernett und unglaublich entgegenkommend: Da wir nicht aus dem hier praktizierten LMD-System (entsprechend dem Bachelor-Master-System) stammen, werden bezüglich der Leistungsnachweise sämtliche Freiheiten gewährt und dürfen Hausarbeiten schreiben wie wir sie für Kiel benötigen, ohne besondere Abgabefrist. Auch die Studenten sind supernett, auch wenn die Kontakte eher oberflächlich bleiben. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir einfach zu viele Deutsche sind (teilweise der halbe Kurs, ein Fünferkurs über Hölderlin sogar völlig) und man ja doch eher zu Grüppchenbildung neigt. Vielleicht ja aber auch an denen, man weiss es nicht. So, und diesen Absatz hier kann ich, glaub ich, ohne große Änderungen auch in meinen Erfahrungsbericht übernemen.

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